Wie sozial ist Intelligenz?

Wenn wir an intelligente Mitmenschen denken, haben wir oft den/die “verkopfte/n Wissenschaftler/in” oder den/die “sozial isolierte/n Streber/in” im Kopf. Intelligenz wird daher gemeinhin nicht mit der Fähigkeit verknüpft, im täglichen Leben effektiv und angepasst mit anderen Mitmenschen zu interagieren.
Andererseits zeigen uns Filme immer wieder Beispiele von durchtriebenen Psychopathen, die aufgrund ihrer hohen Intelligenz in der Lage sind, andere Menschen zu manipulieren und für ihre Bedürfnisse einzuspannen.
Gerade in Zeiten der social media tun sich daher faszinierende Fragen auf: Was sind eigentlich die neuronalen Grundlagen der menschlichen Intelligenz? Und wie lässt sich soziale Intelligenz mit Hilfe der Kognitiven Neurowissenschaften beschreiben? Zeigen die beiden Konzepte Überschneidungspunkte oder sind es separate Phänomene? Und kann ich an meiner eigenen sozialen Intelligenz arbeiten? Diese und weitere Fragen werden in meinem Workshop diskutiert.

 

Über die Referentin:

Frau Dr. Kühn ist Neurowissenschaftlerin und arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich der Kognitiven Neurowissenschaften. Nach einem Studium der Biologie und Neurowissenschaft promovierte sie 2013 im Fachbereich Psychologie. Sie leitet seit 2019 die Forschungsgruppe “Cortical Microstructure” an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, welche sich mit den Veränderungen der Mikrostruktur des Gehirns in Gesundheit und Krankheit beschäftigt.

 

Dr. Esther Kühn

Zeitfenster der Veranstaltung (2)

Workshop 1
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